Kreis Düren

 

Kreis Düren – ein Porträt

Herzlich willkommen im schönen Kreis Düren, der Freizeit- und Erlebnisregion im Herzen Europas! Aus der Vogelperspektive betrachtet, prägen die weiten Ebenen der Jülich-Zülpicher Börde und das wald- und wasserreiche Mittelgebirge der Nordeifel unseren gut 940 Quadratkilometer großen Kreis. Die Rur, die in Belgien im Hohen Venn entspringt, legt bis zu ihrer Mündung in die Maas rund 80 Kilometer im Kreis Düren zurück.


Unser Rur-Gebiet ist ausgesprochen vielfältig: Der von Wassersportlern hoch geschätzte Rursee gehört zu den größten Stauseen Deutschlands. Der Nationalpark Eifel, in dem die Natur weitgehend ungestört Natur sein darf, ist das einzige Schutzgebiet der höchsten Güteklasse in NRW. Die Drover Heide ist ein Paradies für Mensch und viele Tierarten, und der Hürtgenwald wartet mit einem Moor auf.


Auch die beiden aktiven Tagebaue Hambach und Inden prägen den Kreis Düren. Die rekultivierte Abraumhalde Sophienhöhe – der größte von Menschenhand geschaffene Berg - lockt Wanderer und Radler an. Auf dem Gipfel der Goltsteinkuppe verschafft die stählerne Aussichtsfigur Indemann seinen Besuchern einen Überblick über die Tagebaulandschaft im Wandel.


Zahlreiche historische Bauten wie die mittelalterlichen Burgen in Heimbach und Nideggen sowie die Zitadelle in Jülich zeugen von der Jahrhunderte langen Besiedlung des Landes entlang der Rur. Ob Wanderer, Radler, Reiter, Wassersportler oder Flugbegeisterte – im Kreis Düren werden alle glücklich.

 

Radfahren im Kreis Düren


Im über 940 Quadratkilometer großen fahrradfreundlichen Kreis Düren kommen alle auf ihre Kosten: Freizeitradler ebenso wie Rennradfahrer und Mountainbiker. In der Jülicher Börde genießen Radler auf flachem Terrain den freien Blick bis zum Horizont. In der Rureifel dagegen kann der Puls mitunter ganz schön pochen, wenn sich die Route bergan windet.


Die Rur sorgt aber dafür, dass alle Radler die landschaftliche Vielfalt des Kreises Düren erleben und genießen können. Denn der RurUfer-Radweg begleitet den Fluss ganz eng auf seinem 80 Kilometer langen Weg von Schwammenauel am Rursee im Süden bis zur Kreisgrenze bei Linnich im Norden. Da auch die Rurtalbahn dem Flusslauf folgt, gibt es für ermattete Radler immer eine Rückfallebene: mitsamt Rad einsteigen und schon geht es bequem zum Ausgangspunkt der Reise zurück.
Entlang der Rur sind Abstecher landeinwärts immer möglich. Zum Beispiel zum Indemann. Die 36 Meter hohe stählerne Aussichtsfigur auf der Goltsteinkuppe am Rande des Tagebaus Inden ist das Symbol für den landschaftlichen Wandel der Region. Von der Aussichtsplattform genießen Besucher eine exzellente Fernsicht. Gleiches gilt für das von Menschenhand geschaffene Naturparadies Sophienhöhe, die Abraumhalde des Tagebaus Hambach. Wer den Kreis Düren auf eigene Faust entdecken will, profitiert vom ausgeschilderten Radwegenetz. Über 1000 Kilometer Strecke sind mit Knotenpunkt-Wegweisern ausgestattet, die das Navigieren zum Kinderspiel machen.


Zu den überregionalen Radstrecken gehört die Wasserburgen-Route. Wer ihren Pfeilen folgt, lernt im Kreis Düren zahlreiche wunderschöne Schlösser, Burgen und Herrensitze kennen. Unerschrockene Mountainbiker stürzen sich im Bike-Park Hürtgenwald hinab ins Kalltal, Nervenkitzel gibt es auf vier Routen durch den Wald. Ein Shuttlebus mit Fahrradanhänger gestaltet den Aufstieg kommod.
Wer es über Stock und Stein gemächlicher angehen lassen möchte, genießt eine der vielen ausgeschilderten MTB-Rundkurse der "Freifahrt Eifel" - die Panoramaschleife zum Beispiel, den Seeblick oder die Felsen-Rundfahrt.

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